Konzept – Inhalt

Zitate und Fakten

„Die heutige ‚Einbahnstraßen-Ausbildung’ ist weder kind- noch entwicklungsgerecht. Am Anfang müssen verschiedene Wege und Richtungen aufgezeigt werden, das Generalmotto lautet: ‚Vielseitiges Spielen macht den Meister!’ “

(Heiner Brand)

„Kinder bewegen sich zu wenig“
Jedes dritte Münchner Vorschulkind leidet auf Grund mangelnder Bewegung an motorischen Defiziten. Das hat die alljährliche von den städtischen Schulärzten durchgeführte Schuleingangs-Untersuchung ergeben…..

(Münchner Merkur, 28 August 2002)

„ … Ich war immer ein bewegliches Kind und wenn ein Ball dabei war, egal was für einer, war ich glücklich. Mittags bin ich aus dem Haus und abends heim, ob Regen oder Schnee war nebensächlich. Ich habe einfach gespielt, wie ich Spaß hatte: mal Tischtennis, dann Basketball oder Handball, also alles, was mit Bällen zu tun hatte …”

(Mehmet Scholl)

Noch vor nicht allzu langer Zeit haben unsere Kinder das „ABC” des Spielens auf Straßen, Parks oder Bolzplätzen erlernt. Diese vielseitige, natürliche Ballschule gibt es heute bedauerlicherweise so gut wie nicht mehr. Auch die Sportvereine können dafür in der Regel keinen vollständigen Ersatz bieten: Die Kinder werden hier vielfach trainiert, bevor sie selbst spielen lernen. Das hat Nachteile: Kinder sind keine Spezialisten, sondern Allrounder. Einseitige Ausbildungen können dazu führen, daß sie frühzeitig die Lust verlieren und erbringen auch langfristig nicht den erwünschten Erfolg. Die Ballschule des TC Amperpark Emmering und des Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg schafft hier Abhilfe.

Der Lehrplan der Ballschule (Christian Kröger & Klaus Roth (1999). Ballschule – Ein ABC für Spielanfänger. Schorndorf: Hofmann) beruht auf neuesten sportwissenschaftlichen und psychologischen Erkenntnissen. In seinem Mittelpunkt steht die Schulung sportspielübergreifender taktischer, koordinativer und technischer Kompetenzen.


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